Martin Luig

Martin bietet Change-Begleitung als Consultant in größeren Unternehmen an, fast immer mit IT-Bezug. Sein Ansatz funktioniert Methoden- und Framework-übergreifend. Er geht von der Situation aus, die er vorfindet und entwickelt zusammen mit seinen Kunden eine adäquate, individuelle Lösung.

Ob durch Workshops, die Ergebnisse liefern, kurzfristige Beratungsprozesse oder als Berater für die Zusammenarbeit vieler Teams, Gruppen oder Abteilungen: Martin unterstützt Organisationen dabei, Klarheit zu gewinnen, Prozesse zu entschlacken und Strukturen so anzupassen, dass Teams wieder Luft zum Arbeiten bekommen – und Veränderung Sicherheit statt Überforderung gibt. 

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Hintergrund

Als ehemalige IT-Führungskraft und promovierter Naturwissenschaftler verbindet Martin analytische Präzision mit Erfahrungen mit den Dynamiken in Teams und Bereichen. Er arbeitet methodenagnostisch: nicht Framework-Folklore, sondern Werkzeuge, die Engpässe sichtbar machen, Prioritäten klären und Zusammenarbeit über Teamgrenzen hinweg ermöglichen. 

Auftraggeber:innen erleben Martin als ruhigen, klaren Sparringspartner, der genau zuhört, scharf analysiert und dann auf den Punkt kommt. Er scheut sich nicht vor unbequemen Fragen, bleibt dabei wertschätzend und bietet Perspektiven an, statt Patentrezepte zu verkaufen. 

Martins Ansatz

Führungskräfte berichten häufig, dass ihre Mitarbeitenden (zu) viele Fehler machen, dass nichts rechtzeitig fertig wird, dass Zusagen gerissen werden. Ihre Strategie scheint irgendwo zwischen E-Mails, Ticketsystemen und Meetings zu verpuffen. Sie hängen ständig in Eskalationen oder klären Schnittstellen – und haben viel zu wenig Zeit für das, was sie als Führungskraft eigentlich bewirken wollen.

Martin hilft, die Strukturen zu verändern. Gemeinsam machen wir sichtbar, wo Arbeit steckenbleibt, warum Teams aneinander vorbei arbeiten und wo die Organisation unbewusst gegen die eigene Strategie arbeitet. Mit seiner Hilfe bringen Organisationen die Abläufe in Flow: weniger Feuer löschen, weniger „Mitarbeiter sind schuld“-Reflex – mehr verlässliche Ergebnisse, geringere Fehlerquote und Luft für die wirklich wichtigen Führungsaufgaben. 

Post-agile Organisationsentwicklung

Martin bezeichnet das, was er tut, schon seit vor Corona als post-agile Organisationsentwicklung. Der Begriff „post-agil“ leitet sich aus seiner Beobachtung ab, dass viele Unternehmen und Organisationen 25 Jahre nach dem Agilen Manifest für Softwareentwicklung Agilität bzw. agile Tools, Frameworks oder Methoden als starre Lösung implementieren. Die guten ersten Schritte (z.B. monatliche statt jährliche Planungen) werden als final angesehen. 

Viele Zusammenarbeitsformate werden nicht richtig verstanden sondern als inhaltsleere Zeremonien gelebt, die so keine Wirkung zeigen (können). Das alles schafft Frust und macht die Unternehmen letztendlich punktuell vielleicht ein wenig besser, aber insgesamt handlungsunfähiger. 

In diesem Sinne versteht Martin Organisationsentwicklung nicht als Fähigkeit zur Reorganisation, sondern als die Fähigkeit, auf Veränderungen reagieren zu können und so wieder arbeitsfähig zu werden.